Elsterforum Leipzig
Im Rahmen einer Kaufentscheidung wurde HJW +…

Im Zuge der Weiterentwicklung zum „Geozoo der Zukunft“ wurde die ehemalige Robbenanlage zu einer naturnah gestalteten Erlebnislandschaft unter dem Namen „Polarwelt 2“ umgebaut. Ziel war es, die bestehenden Strukturen funktional und gestalterisch neu zu ordnen und zugleich die Haltungsbedingungen nachhaltig zu verbessern.
Kernbestandteil der Maßnahme war die Errichtung eines unterirdischen Filtergebäudes zur Sicherstellung der erforderlichen Wasserqualität für die verbleibende Anlage der Mähnenrobben. Der Baukörper wurde unter äußerst beengten räumlichen Bedingungen zwischen dem Bestandsrobbenbecken und der benachbarten Pinguinanlage in einer Tiefe von rund 8 m hergestellt. Aufgrund des anstehenden Grundwassers erfolgte die Baugrubensicherung mittels einer HDI-Baugrubenwand.
Das künftig nicht mehr genutzte Becken wurde zurück gebaut und in eine landschaftlich modellierte Anlage für Polarfüchse, Schneehasen und Schneeeulen umgestaltet.
Eine besondere Herausforderung stellte das Bauen im laufenden Zoobetrieb dar: Neben den beengten Platzverhältnissen war eine präzise abgestimmte Tierlogistik erforderlich, um die Weiternutzung der bestehenden Robbenanlage sowie den späteren Umzug der Tiere sicherzustellen.
| Projekt Kategorie | Zoobauten |
| Bauherr | Tierpark Hellabrunn AG |
| Planung | Rasbach Architekten |
| Leistung HJW | Gebäudeplanung LP 6-8, Tragwerksplanung 1-6, 8 |
| Realisierung | 2015 – 2017 |