Elsterforum Leipzig
Im Rahmen einer Kaufentscheidung wurde HJW +…

Das Universitätsklinikum Dresden DINZ besteht aus drei fünfgeschossigen Bettenriegeln sowie zwei zweigeschossigen Verbindungselementen.
Das Untergeschoss wurde als „Weiße Wanne“ für den maßgebenden Hochwasserfall aufgrund der Elbnähe ausgelegt und bemessen. Als Deckensystem kamen Flachdecken im Raster von 7,50 × 7,50 m zur Ausführung. Zur Reduzierung der Stützenquerschnitte in hochbeanspruchten Bereichen wurden Geilinger-Verbundstützen eingesetzt.
Die Gebäudeaussteifung erfolgt über die Deckenscheiben in Kombination mit den aussteifenden Aufzugskernen. Das Kellergeschoss wurde als räumlich wirksames Tragwerk in Form eines geschlossenen Kastens konzipiert, um die erforderliche Auftriebs- und Lagesicherheit unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Auflasten sicherzustellen. Hieraus ergibt sich ein horizontales Kräftepaar zwischen Kellerdecke und Bodenplatte, wobei Scheiben und Kerne als in den Kellerkasten eingespannt berücksichtigt wurden.
Für die funktionale Anbindung an einen benachbarten Klinikbereich wurde zudem ein viergeschossiges Brückentragwerk entwickelt und konstruktiv umgesetzt.
| Projekt Kategorie | Universitäts- und Klinikbauten |
| Bauherr | Universitätsklinikum Carl Gustav Carus der Technischen Universität Dresden |
| Planung | HWP Planungsgesellschaft, Dresden |
| Leistung HJW | in ARGE mit ICL IngenieurConsult Dr.-Ing. A. Kolbmüller GmbH und E+P Erfurth+Partner; Tragwerksplanung LP 2-6 |
| Realisierung | 2005 – 2008 |